Evangelischer Kindergarten Ebernburg

Kindertagesstätte der Protestantischen Kirchengemeinde Ebernburg-Altenbamberg

Konzeption

 

 

 

Vorwort des Trägers

 

Die Prot. Kirchengemeinde Ebernburg-Altenbamberg weiß sich durch die Botschaft Jesu Christi: „Lasset die Kinder zu mir kommen und wehret ihnen nicht“ (Mk10, 14) und durch die Taufe von Kleinkindern im Gottesdienst der Gemeinde verpflichtet, die Kindergartenarbeit als Träger zu übernehmen. Sie stellt sich seit bald 50 Jahren dieser Aufgabe und möchte sie unter veränderten Bedingungen – z. B. die Aufnahme von Kindern unter 3 Jahren – auch weiterhin tun. Dazu gehören nicht nur die Einstellung von qualifizierten, motivierten und entsprechend bezahlten Erzieherinnen, Erziehern und Wirtschaftskräften, sondern auch die alters- und bedarfsgerechte und zeitgemäße Ausstattung der Einrichtung mit Räumlichkeiten, die das Spiel-, Lern- und Bewegungsinteresse der Kinder berücksichtigen und fördern.

Wir wissen aus der Elementarpädagogik, dass die ersten sechs Jahre der Kinder für die Sozial- wie die Lernkompetenz eines Kindes ganz entscheidend sind. Darum sehen wir unseren Kindergarten als eine wichtige Bildungs- und Erziehungseinrichtung im Sinne einer ganzheitlichen Pädagogik, die in einem kirchlichen Umfeld einen Ort schafft, wo jedes Kind als Geschöpf Gottes geachtet,  geschätzt und gehegt wird und wo Kinder in geschützten Räumen und in der Freiheit des Glaubens aufwachsen dürfen. Darum versteht die Kirchengemeinde ihre Kindergartenarbeit als Teil der Gemeindearbeit, die in ökumenisch-religiöser Offenheit und im Dialog der Religionen und Kulturen auf der Basis einer christlichen Werteorientierung geschieht.  Sie hat die Hoffnung, dass der christliche Glaube in der lebendigen Auseinandersetzung mit Erziehern, Eltern, Gemeindegliedern und Kindern und in der Vermittlung christlicher Traditionen ein Haus findet, wo er heimisch werden kann.

Die Kinder stehen im Mittelpunkt unseres Engagement und Interesses. Darum muss der Kindergarten auch ein Stück Schonraum kindlichen Lebens und Denkens bleiben und darf nicht mit unterschiedlichen Curricula und Frühförderprogrammen überfrachtet werden, die sich Erwachsene ausgedacht haben, in der Meinung, so ausreichend Fachkräfte für eine zukünftige Gesellschaft schaffen zu können. Es kommt darauf an, Kindern einen Lebens- und Lernraum zu schaffen, in dem sie angenommen, ermutigt, gefördert, bestärkt werden und ihre Fähigkeiten entfalten können. 

Zum Wohlbefinden der Kinder gehören auch eine sorgfältige liebevolle Kleinkindpflege und eine gesunde Ernährung,  die wir durch festliche Feiern und gemeinsame Tischkultur fördern wollen. Ebenso gehören dazu das gemeinsame Spielen und Singen und Feiern von Kindergarten- und Kirchenfesten. 

Das Presbyterium der Kirchengemeinde verbindet mit diesem Vorwort die Hoffnung, dass  uns der Kindergarten Ebernburg noch lange erhalten bleibt, nicht nur als Pflanzstätte christlichen Glaubens, womit ja in der Verfassung unserer Kirche die ganze Gemeinde gemeint ist, sondern weil die Kinder als die Kleinsten zu unserer Gemeinde gehören und wir  für sie eine besondere Verantwortung tragen. Diese Hoffnung wird sich umso mehr erfüllen können, je engagierter uns landeskirchliche, landespolitische und kommunale Einrichtungen  unterstützen und zunehmende finanzielle Belastungen durch verbesserte Rahmenverträge im tragbaren Rahmen halten. 

Bad Münster am Stein-Ebernburg, im Mai 2014

 

2 Vorwort des Teams

 

Liebe Eltern, wir laden Sie herzlich ein,  unseren Evangelischen Kindergarten Ebernburg kennenzulernen.

Wir sind eine familienergänzende- und unterstützende Einrichtung und bieten Ihrem Kind einen Platz, an dem es wirklich Kind sein kann.

Mit der Aufnahme Ihres Kindes beginnt eine Erziehungs- und Bildungspartnerschaft zwischen Ihnen, Ihrem Kind und unserer Kindertagesstätte. Diese Partnerschaft ist eine wichtige Voraussetzung für die Begleitung Ihres Kindes und beruht auf gegenseitiger Anerkennung und Akzeptanz und gegenseitigem Vertrauen. Der offene Austausch mit Ihnen ist uns sehr wichtig.      

In gemeinsamer Verantwortung mit Ihnen und dem Presbyterium wollen wir die Aufgabe annehmen, die Kinder zu erziehen und ihnen Bildung ermöglichen.

 

3 Leitbild

 

Ihre Kinder werden angenommen und ermutigt

In unserer Einrichtung respektieren wir jedes Kind als ein Geschöpf Gottes unabhängig von seiner sozialen, kulturellen und religiösen Herkunft und mit seiner persönlichen Entwicklung.

Von zentraler Bedeutung ist für uns die Frage, was Jungen und Mädchen brauchen und was sie stärkt. Wir schaffen Rahmenbedingungen, in denen Ihre Kinder sich selbst ausprobieren dürfen. Durch eigenes Ausprobieren entwickeln sie Selbstvertrauen.

 

Ihre Kinder werden ganzheitlich gefördert

Wir bieten ein ansprechendes und anregungsreiches Umfeld, in dem Ihre Kinder ihre Interessen, Vorlieben und Neigungen entfalten können. Neugier, Offenheit und Experimentierfreude werden von uns gefördert. Ihre Kinder lernen im liebevollen Miteinander die Wertschätzung der eigenen Person und die Eigenverantwortlichkeit ihres Handelns kennen. Diese sozialen Kompetenzen bilden das Rüstzeug für das Leben der Kinder.

 

Ihre Kinder denken auf vielfältige Weise über Gott und die Welt nach

Alle Kinder erhalten im Rahmen einer elementaren Religionspädagogik Raum für ihre Fragen. Wir antworten darauf in Gesprächen, durch biblische Geschichten, Gottesdienste und das Mitgestalten der christlichen Feste. Mit Interesse nehmen wir die Vielfalt anderer Religionen in unserer Einrichtung wahr und möchten ein Ort guten Dialoges sein.

 

Die Zusammenarbeit mit Eltern ist uns wichtig

Als Mütter und Väter legen Sie die Grundsteine in der Erziehung Ihrer Kinder. Gemeinsam mit Ihnen möchten wir Ihre Kinder begleiten und in ihrer Entwicklung unterstützen. Unsere pädagogische Arbeit gestalten wir transparent.  Für Ihre Wünsche, Anregungen und Probleme haben wir ein offenes Ohr.

 

Unsere Kindertagesstätte ist ein Teil der Kirchengemeinde

Als Fortführung der zentralen Bedeutung der Taufe ist es der Kirchengemeinde ein Anliegen, Kindern einen festen Platz in der Gemeinde zu geben.

„Siehe, Kinder sind eine Gabe des Herrn, und Leibesfrucht ist ein Geschenk!“ (Psalm 127,3)

 

 

 

 

4 Beschreibung der Einrichtung

 

4.1Evangelischer Kindergarten Ebernburg

Kindertagesstätte der prot. Kirchengemeinde Ebernburg-Altenbamberg 

Friedenstr. 1

55583 Bad Münster-Ebernburg

 

Telefon:          06708/2490

E-Mail:           info@ev-kindergarten-ebernburg.de

Internet:          www.ev-kindergarten-ebernburg.de

 

4.2Träger der Einrichtung

Protestantische Kirchengemeinde Ebernburg-Altenbamberg

Frau Stielfried (Vorsitzender des Presbyteriums)

Frau Pfarrerin Thees

Raugrafenstr. 2

55583 Bad Münster-Ebernburg

 

Telefon:          06755 258

Telefax:          06708/617506

E-Mail :           pfarramt.ebernburg.altenbamberg@evkirchepfalz.de

 

4.3 Betreuungsangebot

In unserer Kindertagesstätte nehmen wir bis zu 60 Kinder, im Alter von 2 bis 6 Jahren, in 3 Gruppen auf. Die 2-Jährigen beginnen in unserer Nestgruppe und wechseln zwischen ab dem 3. Lebensjahr den Bezugserzieher und werden durch ihn in den geöffneten Bereich begleitet.

Bis zu 44 Kindern bieten wir Tagesbetreuung an. Für sie wird in unserer Kindertagesstätte täglich frisch und abwechslungsreich gekocht.

 

4.4 Öffnungszeiten

Ganztagsbetreuung (GZ): Mo. -  Do. 7.00 – 16.30 Uhr

                                          Fr. 7.00 - 14.00 Uhr

Teilzeitbetreuung (TZ):   Mo. – Do. 8.00 – 12.00 Uhr und 13.30 – 16.30 Uhr

                                          Fr. 8.00 - 12.00 Uhr

 

4.5 Schließungszeiten

für  Fortbildung und Teamarbeit.

  • 2 Tage im Jahr für Konzeptionsarbeit und Teamfortbildung
  • 3 Wochen Schließungszeit während der Sommerferien
  • die Tage zwischen den Jahren
  • Betriebsausflug
  • Rosenmontag
  • Montag nach dem Sommerfest
  • Weitere Schließtage werden rechtzeitig bekannt gegeben

 

4.6 Räumlichkeiten

Unsere Kindertagesstätte hat 3 Gruppenräume:

Bienen -Gruppe

Diese Gruppe ist auf die Bedürfnisse von Kindern ab 2 Jahren ausgelegt mit viel Platz für freie Bewegung und unterschiedliche Begegnung der Kinder untereinander. Zugeordnet ist dieser Gruppe der Nebenraum „Bienenstock“, der weitere Spielmöglichkeiten bietet, aber auch als Ruhe- und Schlafraum genutzt wird.

Bären- und Fuchs-Gruppe

Diese Gruppenräume bieten vielfältige Beschäftigungsmöglichkeiten für 3-6-jährige Kinder zum Bauen, Rollenspiel, kreatives Gestalten, Lesen, Frühstücken, Mittagessen usw. Die Räume verändern sich mit den Bedürfnissen der Kinder und dem jeweiligen Projekt der Gruppe. Das Angebot in den Gruppenräumen  ermöglicht den Kindern unterschiedliche Erfahrungen und soll sie zu vielfältigen Aktivitäten anregen.

Bibliothek

In diesem kleinen Raum können die Kinder Bücher anzuschauen oder Musik hören.

 

 

 

Bewegungsraum

Im Untergeschoß bietet dieser Raum den Kindern vielfältige Möglichkeit zu freiem  Spiel und ausgelassener Bewegung. Eine Auswahl verschiedener Materialien regt die Kinder zu Kommunikation und Interaktion an. Auch gezielte Bewegungsangebote finden hier statt.

Lernwerkstatt

Hier, ebenfalls im Untergeschoß, haben die Kinder ein breites Angebot an Materialien zum Forschen und Experimentieren. Auch alles, was zu unserem „Zahlenland“ gehört findet hier seinen Platz wie auch unsere Werkbänke zur handwerklichen kreativen Betätigung. Zu festgelegten Zeiten finden hier auch unsere Sprachförderung, Vorschulangebote und ein Teil der Projekte statt.

Den beiden Räumen im Untergeschoß ist auch eine Kindertoilette zugeordnet.

Waschraum

Unser Waschraum ist ausgestattet mit 4 Toiletten und einer Waschbecken- Duschanlage. Der Wickelschrank mit Eigentumskästen für Ersatzkleidung und Hygieneartikel haben dort ihren Platz.

Personalraum

Dieser Raum steht den MitarbeiterInnen, für Pausen, Besprechungen, Teamsitzungen und Elterngespräche zur Verfügung.

Flur

Im Flur hat jedes Kind seinen persönlichen Garderobenplatz mit Brieffach für Elternpost, welches regelmäßig von Ihnen kontrolliert werden sollte.

Außerdem haben die Kinder im Flur ihren Frühstücksplatz, der zum Gespräch und zu  gruppenübergreifender Kommunikation einlädt.

Küche

Unsere Hauswirtschaftskraft kocht hier täglich frisches Essen. Ebenso steht uns die Küche in eingeschränktem Rahmen für Koch- und Backaktivitäten mit den Kindern zur Verfügung.

Weitere Räume

Unsere Einrichtung verfügt über ein Büro, zwei Abstellkammern und eine Toilette für Erwachsene.

Außengelände

Unser Außengelände bietet verschiedene                                       Bewegungsmöglichkeiten:                                                                                        Freifläche zum Rennen und Fußballspielen,                                                                    befestigte Bereiche für Dreiräder und Roller,                                                 Möglichkeit zum Schaukeln, Klettern und                                                        Rutschen. Außerdem gibt es einen großen                                                  Sandbereich unter Bäumen, die im Sommer                                                     Schatten spenden.

 

 

5 Pädagogische Arbeit

 

Unsere pädagogische Arbeit orientiert sich an:

  • den Leitsätzen der pfälzischen Landeskirche Diakonisches Werk Pfalz,
  • dem SGB8- des Kinder-Jugendhilfe-Gesetz
  • dem Kindertagesstättengesetz
  • den Bildungs- und Erziehungsempfehlungen für Rheinland-Pfalz

 

Eine Zusammenfassung der Texte finden Sie im Anhang.

Daraus ergeben sich für uns folgende Ziele, die sich gegenseitig bedingen und eng miteinander verknüpft sind.

 

5.1Ziele

„ Die pädagogischen Ziele – Autonomie, Solidarität, Kompetenz – orientieren sich an den demokratischen Grundwerten und gesellschaftlichen Entwicklungen. Sie umfassen wesentliche Bereiche der Persönlichkeitsentwicklung, der Ich-, Sozial- und Sachkompetenz. Es geht darum Kinder mit ihren Entwicklungsbedürfnissen in ihren Situationen zu verstehen und die Fähigkeiten der Kinder zu fördern, mit sich selbst, mit anderen und mit einer Sache gut zurecht zu kommen.“ 3)

 

Alle Bildungsziele stehen in engem Zusammenhang miteinander.

Jeder einzelne Bereich ist wichtig für die Persönlichkeitsentwicklung des Kindes.

 

5.1.1 Wahrnehmung

„Ausgangspunkt für die kindliche Erfahrung von der Welt und von sich selbst ist das, was das Kind wahrnimmt.“ (1 siehe Literaturliste)

Wahrnehmung geschieht mit allen Sinnen (Riechen, Schmecken, Fühlen, Sehen, Hören). Für uns ist wichtig, den Tagesablauf und die Umgebung so zu gestalten, dass die Kinder Ihre Welt mit allen Sinnen entdecken können.

 

5.1.2 Selbstständigkeit

„Hilf mir es selbst zu tun“(6)

  • freies Entscheiden in der Freispielphase
  • womit beschäftige ich mich, wie lange, mit wem
  • Sorge für den eigenen Körper
  • Essen, Körperhygiene, alleine an- und ausziehen
  • kleine Aufträge erfüllen
  • Verantwortung übernehmen
  • Konsequenzen erleben
  • eigene Bedürfnisse vertreten können
  • Frustrationstoleranz

 

5.1.3 Kreativität

„Kreativität zeigt sich nicht im schönen Endprodukt, sondern im Tun, im Handeln, im Erlebnis“. (5) Kreativität lässt sich nicht nur auf das künstlerische Tun in der Kindertagesstätte beschränken, sondern bezieht auch die Problemlösungs-kompetenz, Vorstellungskraft und die Fähigkeit neues zu entwickeln mit ein. Dies geschieht dadurch, dass wir Kinder möglichst zu freiem Gestalten anregen und ihnen Freiräume zur eigenen Problemlösung geben. Wo es möglich ist beziehen wir sie in Planungs- und Entscheidungsprozesse mit ein. Wir gehen auf Ideen der Kinder ein und unterstützen sie nach Bedarf bei der Umsetzung. Besonders wichtig ist hierbei die Freispielphase.

 

5.1.4 Soziales Miteinander/Verhalten

Soziales Miteinander heißt für uns jeden in seiner Persönlichkeit mit seinen Stärken und Schwächen anzunehmen. Wir geben Anregungen zum gegenseitigen Unterstützen und Helfen. Wir fördern die Gemeinschaft in der Gruppe und bieten Förderung zu größtmöglicher Selbstständigkeit bzw. Solidarität. Durch Regeln und Grenzen, die wir mit den Kindern gemeinsam festlegen, geben wir ihnen Orientierung, Sicherheit und Halt.

 

5.1.5 Sprache

Sprache ist wichtig, um sich mitteilen zu können, soziale Kontakte zu knüpfen und Konflikte zu bewältigen. Sprachförderung in unserer Einrichtung findet hauptsächlich im Alltag statt z.B. durch Fingerspiele, Bilderbücher, Lieder, Gespräche usw. Schwerpunkt ist hierbei, die Freude am Sprechen zu wecken und zu erhalten.

 

5.1.6Bewegung

Bewegung ist wichtiger Bestandteil der Ausbildung sämtlicher Gehirnfunktionen und hat auf unterschiedlichen Ebenen eine hohe Bedeutung für die Entwicklung. So stehen z.B. die Sprachentwicklung und die motorische Entwicklung in engem Zusammenhang. Wir bieten den Kindern verschiedene Bewegungsmöglichkeiten, z.B. Bewegungsbaustelle, Außengelände, Nebenräume zum Tanzen und Rollenspiel. Außerdem gehen wir während der Wintermonate in die nahe gelegene Turnhalle zum gezielten Bewegungsangebot.

 

5.1.7 Religiöse Bildung / Interkulturelles Lernen

Religiöse Bildung ist für uns ein wichtiger Teil der allgemeinen Bildung und fängt beim Angenommenwerden an und geschieht im täglichen Umgang miteinander. Die Offenheit und die Achtung gegenüber den anderen Religionen sind uns wichtig, deshalb ist es für uns von hoher Bedeutung, Kinder aller Kulturen aufzunehmen. Durch das Feiern und Gestalten der Feste im Jahreskreis erhalten die Kinder einen Einblick in christliche Traditionen.

 

5.1.8 Naturerfahrungen und Naturwissenschaften

Durch Ausprobieren beginnen Ihre Kinder bereits nach der Geburt Ursache-Wirkungs-Zusammenhänge herzustellen. Sie beobachten genau und erschließen sich somit Erklärungen für Ereignisse in ihrer Lebenswelt. Im Spiel bieten wir Ihren Kindern Möglichkeiten, mit allen Sinnen Erfahrungen zu sammeln.

 

5.1.9Körper, Gesundheit, Sexualität

Kinder haben ein natürliches Interesse am eigenen und anderen Körper. Hierbei ist es uns wichtig, Ihren Kindern ein bejahendes Körpergefühl zu ermöglichen und  ihr Selbstwertgefühl zu stärken.  Dabei lernen Kinder bei unangenehmen Gefühlen und Übergriffen „NEIN“ zu sagen.

 

5.1.10 Medien

Medien sind in der heutigen Zeit ein wichtiger Bestandteil der Lebenswelt der Kinder. Bücher, Kassetten, Fotoapparat, CDs, Fernsehen und PC sollten eigene Welterfahrungen ergänzen. Unser Ziel ist es, Kinder auf einen verantwortungsvollen Umgang mit Medien sowie eine kritische Haltung hinsichtlich des Medienkonsums vorzubereiten.

 

6 Umsetzung

 

Bei der Umsetzung unserer Ziele orientieren wir uns am „Situationsansatz“.

Dabei geht unsere pädagogische Arbeit von den sozialen und kulturellen Lebenssituationen der Kinder aus. Es ist unsere Aufgabe, gemeinsam mit Kindern und Eltern,  die Schlüsselsituationen herauszufinden, die das jetzige und zukünftige Leben der Kinder bestimmen.

Die Beobachtung der Entwickung der Kinder und die Wahrnehmung der Themen, für die sie sich interessieren, sind Grundlage unserer zielgerichteten Bildungsarbeit. Eine in diesem Sinne verstandene reflektierende Beobachtung befähigt uns, die Möglichkeiten, Fähigkeiten und Stärken, Ideen, Interessen, Erfahrungen sowe die individuellen Verhaltensweisen und Problemlösestrategien der Kinder wahrzunehmen und sie in ihrem Bildungsprozess zu unterstützen. Die Dokumentation der Beobachtungen macht die kontinuierlich stattfindenden und aufeinader aufbauenden Entwicklungsschritte jedes einzelnen Kindes nachvollziehbar und ermöglicht es, diese zu unterstützen und zu überprüfen. 7)

Wir wollen den „Kindern die Möglichkeit eröffnen, auf exemplarische Weise Situationen zu verstehen, mitzugestalten, zu verändern und dabei für ihre Entwicklung wichtige Erkenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten zu erwerben“. (3)  Bei der Situation und dem Projekt: „ Sich verletzen oder krank sein“ bekommen die Kinder z. B. die Möglichkeit, ihren Körper besser kennen zu lernen, erfahren, was möglicherweise beim Arzt oder im Krankenhaus mit ihnen geschieht, lernen auf kindgemäße Weise erste Notfallmaßnahmen usw. Dieses exemplarische Bearbeiten und Lernen geschieht in den unterschiedlichen Projekten der Gruppen, die jeweils auf die Situation in den einzelnen Gruppen ausgerichtet sind. Kinder werden beobachtet, befragt, auch Probleme von Eltern berücksichtigt.

Zur einfachen Handhabung dieser Konzeption haben wir die verschiedenen Punkte der Umsetzung alphabetisch im Kita-ABC geordnet.

 

6.1 Kita-ABC

 

Aufnahmegespräch

Einstieg in die Erziehungsarbeit von Eltern und                                          Kindertagesstätte ist das gemeinsame Aufnahme-                                              gespräch. Hier sollen die Grundlagen für die                            Erziehungspartnerschaft gelegt werden. Dieser                                                       erste Kontakt von Eltern und ErzieherInnen dient                                                         dem Informationsaustausch über Ihr Kind und                                                         unsere pädagogische Arbeit.

 

Aufsichtspflicht

Wenn Sie Ihr Kind in den Kindergarten bringen, müssen Sie es bei einer ErzieherIn   anmelden. Auch beim Abholen müssen die Kinder wieder bei einer ErzieherIn abgemeldet werden. Bei Festen und Eltern-Kind-Veranstaltungen liegt die Aufsichtspflicht bei Ihnen. Wir bitten Alle darauf zu achten, die Eingangstüren zu schließen und außer den eigenen Kindern keine anderen mit hinaus zu nehmen.

Soll ein Kind, von vorher nicht benannten und uns unbekannten Personen abgeholt werden, brauchen wir eine schriftliche Nachricht, eine mündliche Vorankündigung oder einen Anruf von Ihnen.

 

Beobachtung und Dokumentation

Wir beobachten und dokumentieren in einem, für unsere Einrichtung festgelegten System. Eltern haben bei Entwicklungsgesprächen Einblick.  Das Erzieherteam tauscht sich über die Entwicklung der Kinder aus. Die Dokumentation der Beobachtung ist Grundlage für die Planung weiterer pädagogischer Bildungs-anregungen.

 

Betreuungsvertrag

 

Mit dem Betreuungsvertrag werden die Art und der Umfang der Betreuung verbindlich geregelt. Er enthält Informationen über das zu betreuende Kind, z.B. seine Kontaktdaten. Sollten sich wichtige Daten verändern, bitten wir um direkte Benachrichtigung. Bei Notfällen ihres Kindes müssen Sie jederzeit für uns erreichbar sein.

 

Bienengruppe - Nestgruppe

Wir haben uns in unserer Einrichtung bewusst dafür entschieden, die Zweijährigen in einer „Nestgruppe“ aufzunehmen. Sie bietet den Kindern in einer kleineren Gruppe einen geschützten Rahmen für die Eingewöhnung und Entwicklung. Um den intensiven Betreuungsaufwand bei dieser Altergruppe leisten zu können, ist diese Gruppe mit mehr Personal besetzt.

 

 

Draußen spielen

 

Wir ermöglichen den Kindern häufiges Spielen im Garten. Große Kinder dürfen alleine in unserem Garten spielen, wenn uns deren Eltern eine schriftliche Einwilligung geben und bei denen es die ErzieherInnen aus Gründen der Sicherheit und Pädagogik vertreten können. Die Aufsicht ist gewährleistet.

 

Eingewöhnungsphase nach dem Berliner Eingewöhnungsmodell.

Das Wichtigste bei der Eingewöhnung ist der Aufbau einer Bindungsbeziehung zu der ErzieherIn und der Gruppe. Daher ist es notwendig, dass sich zunächst die BezugserzieherIn um das neue Kind kümmert und so der Aufbau einer Bindungsbeziehung ermöglicht wird. Es ist ausreichend und nicht überfordernd, wenn das Kind während der Eingewöhnungszeit täglich 1-2 Stunden in der Einrichtung verbringt. Die neu aufgebaute Beziehung zu der BezugserzieherIn gibt dem Kind die Sicherheit für erst wenige Stunden am Tag auf die Anwesenheit der Eltern verzichten zu können. Die Eltern bleiben trotzdem die wichtigsten Bindungspersonen für das Kind.

Das Berliner Eingewöhnungsmodell ist eine bewährte Form der Eingewöhnung:

Die Beteiligung der Eltern (oder anderer wichtiger Bezugspersonen) ist eine unverzichtbare Voraussetzung für das Gelingen einer guten Eingewöhnung. Ihre Anwesenheit gibt dem Kind ein grundlegendes Gefühl der Sicherheit beim Einlassen auf neue Bezugspersonen und die neue Umgebung. Auch für die Eltern ist diese Zeit eine gute Möglichkeit, unsere Arbeit und unser Haus kennen zu lernen. Dabei werden individuelle Absprachen getroffen für das Kind, die eingehalten werden müssen.

Während der ersten drei Tage begleitet eine Bezugsperson das Kind in unserer Einrichtung und bleibt zusammen mit ihm im Gruppenraum. Am 4. Tag kommt es zur ersten Trennung. Etwa 5 – 10 Minuten nach Ankunft in der Gruppe verabschieden sich die Eltern von dem Kind und verlassen den Gruppenraum auch dann, wenn das Kind kurzfristig protestiert. Wenn das Kind ruhig spielt, kann diese erste Trennung auf 30 Minuten ausgedehnt werden.

Die Stabilisierungsphase beginnt, wenn Eltern und Kinder sich darauf eingestellt haben, dass im Kindergarten zuerst die Bezugserzieherin auf die Signale des Kindes reagiert. Die Trennungszeiten werden verlängert. Die Eltern bleiben weiterhin abrufbereit.

Der Eingewöhnungsprozess ist abgeschlossen, wenn das Kind die ErzieherIn als „sichere Basis“ akzeptiert und es sich von ihr trösten lässt. Es kann sein, dass das Kind auch später noch auf den Abschied von den Eltern mit etwas Weinen reagiert. Entscheidend ist jedoch, ob es sich wenige Minuten nach dem Weggang der Eltern beruhigt und sich seinem neuen Umfeld zuwendet. Wenn ein Kind sich nicht beruhigen kann, werden seine Eltern angerufen. Die Eingewöhnung verlangt trotz der Begleitung von Eltern und ErzieherInnen eine große Anpassungsleistung Ihres Kindes.

 

Elternausschuss

Der Elternausschuss ist ein Bindeglied zwischen den Erziehungsberechtigten und den pädagogischen Fachkräften. Am Anfang eines jeden Kindergartenjahres findet eine Elternversammlung statt, bei der der neue Elternausschuss gewählt wird. Er vertritt die Interessen der Eltern, vermittelt, wenn nötig, und hat beratende Funktion. Er wird über wichtige Abläufe und Änderungen informiert und begleitet unterstützend und helfend die Arbeit in der Kindertagesstätte.

 

Erziehungspartnerschaft

Das Fundament der Erziehungs- und Bildungsarbeit in der Kindertagesstätte ist die vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Eltern und ErzieherInnen. Denn nur so ist eine dauerhaft konstruktive Erziehungsarbeit möglich.

Eine wichtige Voraussetzung für das pädagogische Handeln ist der regelmäßige Austausch mit den Erziehungsberechtigten.

 

Formen der Zusammenarbeit

*          Bei der Anmeldung wird den Erziehungsberechtigten die Einrichtung vorgestellt.

*          Das Aufnahmegespräch.

*          Die Eingewöhnung nach dem Berliner Eingewöhnungsmodell.

*          Tür und Angelgespräche bieten schnellen und aktuellen Austausch.

*          Entwicklungsgespräche mit den Eltern finden in regelmäßigen Abständen bzw. bei Bedarf statt.

*          Elternabende dienen gegenseitigem Kennenlernen, gruppenspezifischer Information und dem Austausch.

*          Informationen erreichen Eltern über unsere                                                        Aushänge an der Eingangstür, Pinnwände im                                                                         Flur, Infoschreiben und den zweimal jährlich                               jährlich erscheinenden Elternbrief.

*          Feste und Feiern

 

 

Freispiel:

„Kinder lernen im Spiel den Umgang mit Sachen und Menschen, sie entwickeln dabei ihre Persönlichkeit. Darum ist Spiel für Kinder lebensnotwendig. Kein Spiel ist für Kinder nur unnützer Zeitvertreib. Spielen ist zugleich lernen, üben, wiederholen, begreifen- und das mit Spaß und großer Motivation“ (4)

Deshalb sind freie Spielphasen von großer Bedeutung für Ihre Kinder. Sie können ihre Spielpartner, Spielorte, Spielzeit und Spielmaterial im gegebenen Rahmen frei wählen. Das sind optimale Lernbedingungen. Diese Freiräume ermöglichen es den  Kindern, sich ihre Aktivitäten entsprechend ihrem Entwicklungsstand und momentanen Lerninteresse zu wählen. Wichtig ist dabei, dass die räumliche Ausstattung und Ausgestaltung den Kindern viele Anregungen gibt.

 

Förderverein

Der Förderverein unterstützt unsere Kindertagesstätte ideell, praktisch und finanziell durch vielerlei Aktivitäten. Wir hoffen, dass viele beitreten und uns damit auch unterstützen

 

 

Frühstück und Zwischenmahlzeit am Nachmittag

 

Die Kinder können ihre Frühstückzeit zwischen 7.00 und 10.00 Uhr frei wählen. Wir bitten Eltern um ein gesundes Frühstück für die Kinder, keine Süßigkeiten! Getränke stehen bereit und müssen nicht mitgebracht werden.

Am Nachmittag wird in der Zeit zwischen 14.30 und 15.30 Uhr gemeinsam eine Zwischenmahlzeit eingenommen. Die Ganztagskinder bekommen aus unserer Küche einen Imbiss, die anderen Kinder sollen etwas von zu Hause mitbringen.

 

Hausschuhe und Kleidung

 

In unserem Kindergarten sollen Ihre Kinder Hausschuhe tragen.

Die Kleidung der Kinder sollte den Witterungsbedingungen entsprechen.

Alle Kinder sollten Kleidung zum Wechseln im Kindergarten haben. Auf Wunsch können auch Gummistiefel und Matschhose im Kindergarten deponiert werden.

 

Informationen

 

Informationen werden zum Teil schriftlich über die Postfächer, die sich über dem Haken der Kinder befinden, verteilt. Bitte beachten Sie  ausgehängte Informationen an der Eingangstür bzw. bei der jeweiligen Gruppentür. Weitere Informationen und Bilder finden Sie auf unserer Homepage www.ev-kindergarten-ebernburg.de

 

Körperpflege der Kleinsten

Die Eltern werden gebeten, Ersatzkleidung, Windeln und die individuellen Reinigungs- und Pflegemittel für ihr Kind in einer Eigentumsbox beim Wickeltisch bereitzustellen und regelmäßig zu ergänzen. Das                                               Wickeln, als ganz enger Kontakt zwischen Kind                                                       und ErzieherIn, soll dem Kind Angenommensein                                                           und ein positives Körpergefühl                                                       vermitteln.

Die Sauberkeitserziehung wird von den                                                    ErzieherInnen unterstützt.

 

Kosten

 

Die Betreuung Ihrer Kinder ist in Rheinland-Pfalz beitragsfrei.

Für das Mittagessen und den Nachmittagsimbiss richten Sie bitte einen Dauerauftrag mit dem jeweiligen Pauschalbetrag ein. Für Familien mit geringen finanziellen Mitteln gibt es die Möglichkeit, einen staatlichen Zuschuss zu beantragen. Bitte sprechen Sie uns im Bedarfsfall an.

Mineralwasser haben die Kinder immer zur Verfügung. Für Getränke, Fotos, Kosten besonderer Aktivitäten und spezielle Materialien erheben wir eine monatliche Pauschale. Die genauen Angaben entnehmen Sie bitte dem Anhang.

 

Mittagessen

 

In unserem Kindergarten wird täglich ein abwechslungsreiches Mittagessen frisch gekocht. Dabei werden die Bedürfnisse von Kindergartenkindern und die Vorgaben für eine gesunde Ernährung beachtet. Die Kinder essen im vertrauten Rahmen ihrer Gruppe.

Krankheiten und Infektionsschutz

 

Zeigen Ihre Kinder Anzeichen für eine Krankheit, dürfen sie erst nach Genesung bzw. ärztlicher Einschätzung wieder den Kindergarten besuchen.

Sollten Ihre Kinder während des Aufenthalts in der Kindertagesstätte Krankheits-symptome zeigen oder einen Unfall haben (bei schwerwiegenden Unfällen werden Notarzt und Krankenwagen bestellt), werden Sie benachrichtigt und gebeten, ihre Kinder abzuholen.

Medikamente dürfen in unserer Kindertagesstätte nicht verabreicht werden.

 

Sammelordner

Ihre Kinder benötigen einen Ordner mit Name und Foto. Wir sammeln darin gemalte und gestaltete Blätter Ihrer Kinder bis zum Schulanfang.

 

Sprachfördermaßnahme des Landes Rheinland-Pfalz

Die Sprachfördermaßnahme im Rahmen des Landesprogramms „Zukunftschance Kinder – Bildung von Anfang an“ wird in unserer Einrichtung neben der grundsätzlichen Sprachförderung  angeboten. Zielgruppe dieser zusätzlichen Sprachförderung sind Kinder mit Migrationshintergrund und deutsche Kinder, deren Sprachentwicklung  der weiteren Förderung bedarf.

 

Schlafsituation

Wenn Ihr Kind in unserem Kindergarten schlafen soll, benötigt es anfangs etwas Vertrautes, z.B. sein Schmusetier, seinen Schnuller oder die eigene Bettwäsche. Dies soll ihm helfen, sich in der neuen Schlafumgebung sicher zu fühlen. Ihr Kind sollte nicht geweckt werden und nach dem Aufwachen möglichst eine vertraute ErzieherIn vorfinden.

 

Turnen

 

Unser Bewegungsraum im Untergeschoß bietet den Kindern vielfältige Bewegungsmöglichkeiten verbunden mit Spiel und Interaktion. Daneben gibt es spontane und zeitlich festgelegte Bewegungsangebote. Deshalb  bitten um Kleidung, die verschiedene Bewegung zulässt und Turnschuhe bzw. Hausschuhe, die die Kinder beim Rennen nicht verlieren.

 

Übergang von der Bienengruppe zu den anderen Gruppen

Uns ist es wichtig, dass Ihr Kind, Raum und Gelegenheit bekommt, sich mit der neuen Gruppe vertraut zu machen. Dies ist ein aktiver Prozess, indem sich Ihr Kind in seiner eigenen Geschwindigkeit erfolgreich auf den Weg in die neue Gruppe begeben darf.

 

Übergang vom Kindergarten in die Schule und „Vorschule“

In guter Zusammenarbeit mit der Schule werden Ihre Kinder auf die neue Situation vorbereitet: Besuche in der Schule machen die räumlichen Gegebenheiten und Abläufe bekannt. Patenschaften zwischen Kindergarten- und Schulkindern bauen soziale Brücken und gemeinsame Elternabende informieren. In Zusammenarbeit mit der Jugendverkehrsschule der Polizei wird die Verkehrssicherheit Ihrer Kinder als Fußgänger erhöht.

Davon ausgehend, dass die umfassende Bildung und Erziehung Ihrer Kinder am ersten Tag im Kindergarten beginnt, bieten wir im letzten Jahr vor der Schule eine gruppenübergreifende Förderung an, die ihnen im Hinblick auf die Schule neue Anreize bietet: Genaues Hinhören, Spielen mit Lauten und Wörtern (Literacy), Mengenverständnis, naturwissenschaftliche Erfahrungen, Mathematik im Elementar-bereich, Ausflüge, Schwimmen und Übernachtung.

 

Zusammenarbeit mit anderen Institutionen

*          Kreis- und Landesjugendamt im Hinblick auf unsere Betriebserlaubnis, Bedarfsplanung und die Unterstützung von Kindern und Familien.

*          Das diakonische Werk der pfälzischen Landeskirche mit der Fachberatung für unsere Kindertagesstätte, mit Unterstützung, Fortbildung, Information und Vernetzung mit anderen Kindertagesstätten.

*          Gesundheits- und Veterinäramt

*          Besonders wichtig ist die Zusammenarbeit mit der Grundschule, die Ihr Kind besuchen wird.

*          Institutionen, die der körperlichen, geistigen und seelischen Gesundheit dienlich sind: Sozialpädiatrisches Zentrum (SPZ), Logopäden, Ärzte usw.

*          Die Feuerwehr, die Jugendverkehrsschule der Polizei, Büchereien und die Vereine unserer Stadt.

*          Das Diakonische Werk des Kirchenkreises an Nahe und Glan bietet in unserer Einrichtung Familien- und Erziehungsberatung an.

*          Musikschule des Volksbildungswerkes

Wir beziehen unser gesamtes Umfeld in unsere Arbeit mit ein.

 

7. Literaturverzeichnis

 

      1.  Rheinland-Pfalz. Bildungs- und Erziehungsempfehlungen (BEE). 2005.

2.  Empfehlungen zur Qualität der Erziehung, Bildung und Betreuung in Kindertagesstätten in Rheinland-Pfalz vom Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, Rheinland-Pfalz

      3.   „Qualität im Situationsansatz“E

„Qualitätskriterien und Materialien für die Qualitätsentwicklung in Kindertageseinrichtungen“  von Christa Preissing Belz-Verlag 2003

  1. „Ein Wort an Eltern: Warum Spielen für Kinder lebenswichtig ist“ von Ulrich Baer 2012
  2. „Starke Kinder: zu stark für Drogen“ von Hillenberg/Fries 1998

     6.  „Miteinander vertraut werden“ von Emmi Pickler 2008

 

 

7Anhang

 

  1. Auftrag der Kindertagesstätte:
  • SGB8-KJHG Erziehung, Bildung Betreuung
  • Kindertagesstättengesetz
  • Kitagesetz/KJHG:

 

Es ist Aufgabe der Kindertagesstätte, die Entwicklung von Kindern zu eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Menschen zu fördern. Der Förderauftrag umfasst Erziehung, Bildung und Betreuung der Kinder im Alter von 2 bis 6 Jahren, bezieht sich auf die körperliche,  soziale, emotionale und geistige Entwicklung der Kinder.  Einen Anspruch auf Erziehung in Kindertagesstätten, hat jedes Kind ab 2010 im Alter von 2 Jahren bis zum Schuleintritt. Die Kindertagesstätte kann begrenzt Kinder aufnehmen, je nach Betriebserlaubnis.

Grundsätze der Erziehung, Bildung und Betreuung in Kindertagesstätten

(1) Kindertagesstätten sollen die Gesamtentwicklung des Kindes fördern und durch allgemeine und gezielte erzieherische Hilfen und Bildungsangebote sowie durch differenzierte Erziehungsarbeit die körperliche, geistige und seelische Entwicklung des Kindes anregen, seine Gemeinschaftsfähigkeit fördern und soziale Benachteiligungen möglichst ausgleichen. Hierzu ist die Beobachtung und Dokumentation der kindlichen Entwicklungsprozesse unter Beachtung der trägerspezifischen Konzeption und des Datenschutzes erforderlich. Diese sind zugleich Grundlage für Entwicklungsgespräche mit den Eltern.

(2) Die Tagesbetreuung von Kindern soll sich an den Bedürfnissen der Kinder und ihrer Familien orientieren. Kindertagesstätten sollen mit den Eltern oder sonstigen Erziehungsberechtigten bei der Erziehung des Kindes zusammenarbeiten und mit ihnen erzieherische Probleme und Bedürfnisse des Kindes erörtern. Sie sollen auf die Inanspruchnahme notwendiger Hilfen auch in Fällen von Vernachlässigung, Misshandlung oder sexuellem Missbrauch von Kindern hinwirken und dabei mit den Jugendämtern und sonstigen geeigneten Stellen vertrauensvoll zusammenarbeiten.

 

(3) Kindertagesstätten haben auch die Aufgabe, bei der Früherkennung von Entwicklungsrückständen und Behinderungen mitzuwirken.

 

                                   §2 a Übergang zur Grundschule

(1) Der Kindergarten soll in dem Jahr, welches der Schulpflicht unmittelbar vorausgeht, möglichst von allen Kindern besucht werden. Hierauf wirken die Träger der öffentlichen Jugendhilfe hin.

Der Kindergarten hat den Auftrag auf die Schule vorzubereiten, unter anderem bezieht dies die Sprachförderung und gezielte Bildungsangebote mit ein.

(Nochmal in die Beschreibung des Vorschulprojekts einbeziehen)

(3) Die Kindertagesstätten stehen mit den Grundschulen in Kooperation.

 

§ 3Mitwirkung der Eltern

(1) Die Eltern und sonstigen Erziehungsberechtigten der die Kindertagesstätte besuchenden Kinder wirken durch die Elternversammlung und den Elternausschuss an der Erziehungs- und Bildungsarbeit der Kindertagesstätte mit.

(2) Die Elternversammlung besteht aus den Eltern und sonstigen Erziehungsberechtigten der die Kindertagesstätte besuchenden Kinder. Sie erörtert grundsätzliche, die Kindertagesstätte betreffende Fragen und wählt den Elternausschuss.

(3) Der Elternausschuss hat die Aufgabe, den Träger und die Leitung der Kindertagesstätte zu beraten; er gibt Anregungen für die Gestaltung und Organisation der Arbeit der Kindertagesstätte. Er ist vor wesentlichen Entscheidungen zu hören.

(4) Elternausschüsse sollen sich örtlich und überörtlich sowie landesweit zusammenschließen; sie werden hierbei von den örtlichen und überörtlichen Trägern der Jugendhilfe unterstützt.

 

§ 4

Die Öffnungszeiten der Kindertagesstätte sollen sich an den Bedürfnissen unserer Kinder und ihrer Familien orientieren.

 

Aus den Gesetzen ergeben sich folgende Ziele für unsere Arbeit:

  1. Betreuung, Erziehung und Bildung
  2. Unterstützende und familienergänzende Erziehung
  3. bedürfnisorientierte Erziehung
  4. Elternarbeit
  5. Integration
  6. Aufnahme 2 Jähriger
  7. Berücksichtigung des Kindeswohls
  8. Erziehung zur Selbständigkeit

Bedarfsorientierte Öffnungszeiten anbieten

 

  • Bildungs- und Erziehungsempfehlungen

 

  • Leitbild der Landeskirche

 

Wir orientieren uns an den Leitsätzen der pfälzischen Landeskirchen/ diakonisches Werk Pfalz:

Wir sehen den Menschen wie die Bibel ihn sieht, mit seiner unantastbaren Würde, unabhängig von Leistung, Nation, Herkunft, Geschlecht und Religion. Die Kinder haben das Recht auf Freiheit, persönliche Entfaltung und Selbständigkeit.

Wir setzen uns für die Bewahrung der Schöpfung ein, die Kinder sollen für die uns von Gott anvertraute Umwelt Verantwortung übernehmen.

Wir orientieren uns an Jesus Christus, wie bei ihm erfahren bei uns die Menschen Achtung, Annahme, Verstehen und Wertschätzung. Unsere Arbeit wird bestimmt durch Nächstenliebe, Gewaltfreiheit und Gerechtigkeit.

Wir fördern Glaube, Hoffnung und Vertrauen durch religiöse Erziehungsangebote und kindgerechte Gottesdienste.

Wir übernehmen Verantwortung für ein Leben in der Gemeinschaft, wir halten die Kinder an, sich zu versöhnen und in Frieden mit einander zu leben, damit sie in der Gemeinschaft verantwortlich bestehen können.

Wir sind Lobby für Kinder, da sie in der Gesellschaft zu den Schwachen gehören. Wir wollen unsere Einrichtung daher kindgerecht, familienfreundlich und bedarfsorientiert weiterentwickeln.
 

Wir lassen Kinder an Entscheidungen mitwirken, sie sind in das Planen und Handeln miteinbezogen. Ebenso stehen wir im Kontakt zu den Eltern.

Wir leiten zur Selbsthilfe und Eigenverantwortung an, um die Persönlichkeitsentwicklung des Kindes zu unterstützen. Bei Fragen zu Erziehung und Alltagsbewältigung unterstützen und beraten wir die Familien.

Wir leisten einen Beitrag zu einer lebendigen Kirche, die Kindertagesstätte steht im Mittelpunkt der Kirchengemeinde, es gibt generationsübergreifende Angebote und Gemeinschaft.


 

 

 

 

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Unterhalten Sie Ihren Besucher! Machen Sie es einfach interessant und originell. Bringen Sie die Dinge auf den Punkt und seien Sie spannend.